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1986 wurde die Restaurierung der Krokauer Windmühle in Angriff genommen. Diese Mühle war und ist ein besonders reizvolles Objekt, weil das "Innenleben" weitgehend erhalten ist. Obwohl seit 1962 nicht mehr mit Wind, sondern nur noch mit elektrischem Strom geschrotet wird, blieben Königswelle, Flügelwelle, Mahlgang und alle anderen Einrichtungen auf Kappen-, Stirn- und Steinboden erhalten und können heute den Besuchern in ihrer Funktion gezeigt und erklärt werden.
Die Mühle steht an exponierter Lage direkt an der B502, zwischen den Dörfern Barsbek, Krokau und Wisch und hatte über viele Jahrzehnte auch ihre Aufgabe im Leben der Dorgemeinschaft.
Wer am Sonntagnachmittag die Mühle besichtigen will, wird auf jeweils 2 der insgesamt 12 ehrenamtlichen Helfer treffen, wird etwas über die Geschichte des technischen Denkmals erfahren, wird das Knarren der großen Zahnräder hören und kann erleben, wie aus Getreide feines Mehl gemahlen wird. Aus diesem wird das "Echte Mühlenbrot" gebacken, das man nur sonntags während der Öffnungszeiten (14.00-17.00 Uhr) in der Mühle käuflich erwerben kann.
Am "Deutschen Mühlentag", Pfingstmontag, um 11.00 Uhr findet an der Mühle der Mühlengottesdienst statt. Anschließend kann die Mühle kostenlos besichtigt werden. Während der ganzen Saison finden Lesungen, Musikveranstaltungen und sonstige Kleinveranstaltungen statt.
Uwe Stoltenberg (Tel. u. Fax 0 43 44 - 99 29) nimmt auch gerne Anrufe von Gruppen und Schulklassen entgegen, die außerhalb der Öffnungszeiten die Mühle besichtigen möchten.
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