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Burger Museum

 

Landapotheke, Gewerbe & Schifffahrt

 

Heimatmuseum Burg
Der Luftkurort Burg ist um eine touristische Attraktion reicher : Im Mai wurde das "Burger Museum" mit seiner einzigartigen Apotheken-Ausstellung eröffnet. Bereits 1992 hatte die Gemeinde Burg die ehemalige Sattlerei in der Großen Mühlenstraße 6 gekauft, um die seit Jahrhunderten fast unveränderte Sattlerwerkstatt zu erhalten und andererseits eine Bleibe für ein Burger Heimatmuseum zu schaffen. 


Heimatmuseum Burg
Große Mühlenstraße 6
25712 Burg

Tel.: 0 48 25 - 22 89
ab Mai : 0 48 25 - 90 22 00
Fax: 0 48 25 - 92 37 14



Öffnungszeiten

Montag, Dienstag u. Freitag
14.30 - 16.30 Uhr

Sonnabend
10.30 - 12.00 Uhr
Änderungen vorbehalten
 

ArzneikellerSchnell wurde ein Förderverein für das Heimatmuseum aus der Taufe gehoben. Vor allem Vorsitzender Rainer Stüben und sein Stellvertreter Heinrich Hardorp waren in den vergangenen Jahren eifrig damit beschäftigt, das marode Gebäude wieder auf Vordermann zu bringen. Im Erdgeschoss sind unter anderem ein historischer Kaufmannsladen, eine Schuhmacherwerkstatt und die alte Sattlerwerkstatt zu sehen. Zahnarztpraxis Außerdem wird hier ein Raum der Burger Schifffahrt gewidmet, die besonders gegen Ende des 19. Jahrhunderts sehr bedeutend war. Ein Stockwerk höher findet sich neben einer alten Zahnarztpraxis, dem Friseur und der Tischlerwerkstatt die Hauptattraktion des Museums : Die Museums-Apotheke.

Bereits 1983 entdeckte Apotheker Peter Sommer mehr oder weniger zufällig in den Kellern, Abseiten und Stallungen seiner Privilegierten Apotheke am Markt eine reichhaltige Sammlung von alten Apotheken-Geräten, Gefäßen und Möbeln, fast eine komplette Landapotheke. Man schien Jahrhunderte lang nichts weggeworfen zu haben. Als die Pläne, im Stallgebäude der Apotheke ein Apotheken-Museum zu errichten, scheitern, warteten die Schätze fast zwanzig Jahre lang im Arzneikeller auf eine neue Bleibe.

LaboratoriumIm Jahre 2002 waren die Räume im Obergeschoss des Museums, wo als erstes die Apotheken-Sammlung ausgestellt werden sollte, bezugsfertig. Schnell zeigte sich, wie umfangreich die Apotheken-Sammlung wirklich war und so entstanden Pläne für eine komplette Museums-Apotheke, die der Burger Apotheker in den nächsten 15 Monaten in mühevoller Kleinarbeit umsetzte. Hier wurde eine Landapotheke aus dem 19. Jahrhundert, bestehend aus Stoßkammer, Materialkammer, Laboratorium, Offizin, Rezeptur, Arzneikeller, Giftkammer und Kontor aufgebaut, die komplette Einrichtung mit den alten Standgefäßen und Geräten wie der Kräuter-Trommel und der Tubenfüllmaschine stammen aus Peter Sommers eigener Sammlung. 

Der Apotheker plant regelmäßige Führungen durch seine Ausstellung. Außerdem will er auch einen kleinen Museumsführer erarbeiten.

 
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