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Mitten
in der Altstadt Friedrichstadts, nahe dem Marktplatz
gelegen, vermitteln Werkstatt und Wohngebäude mit dem
idyllischen Innenhof einen Eindruck von der früher
üblichen Verbindung von Arbeiten und Wohnen in der
Stadt. Die Entwicklung der Produktpalette seit
Gründung der Werkstatt 1876 zeigt, dass das Handwerk
auch in einer von der industriellen Fertigung
geprägten Zeit immer wieder seinen Platz findet.
Museum als
Werkstatt - oder Werkstatt als Museum
Die Fülle der zum großen
Teil selbst gefertigten Werkzeuge und Maschinen sollen
nicht nur betrachtet werden können. In dem Museum hat
eine Möbelrestauratorin ihre Werkstatt eingerichtet
und damit die Arbeit des verstorbenen Tischlermeisters
fortgesetzt. Sie hat die Möglichkeit, auf Werkzeuge
zuzugreifen, wie sie zur Herstellung der von ihr
bearbeiteten Möbel benutzt wurden. Dabei wird sie den
Besuchern die historischen Werkzeuge und Maschinen im
und durch den Gebrauch erklären.
Museum
als Lernort
Die Handwerksbetriebe
in Friedrichstadt hatten große Bedeutung für die
Versorgung nicht nur der Stadt selbst, sondern auch
der angrenzenden Landschaften Stapelholm, Eiderstedt
und Norderdithmarschen. Das Tischlereimuseum wird als
Teil der Museumslandschaft Friedrichstadts diese Rolle
exemplarisch vorstellen. Es steht historisch
interessierten Besuchern, aber auch Schulen sowie Aus-
und Weiterbildungseinrichtungen des Tischlerhandwerks
als Lernort zur Verfügung.
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