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Schifffahrtsmuseum Nordfriesland

 

Schifffahrtsmuseum Nordfriesland


Schifffahrtsmuseum Nordfriesland
Am Zingel 15
25813 Husum

Tel.: 0 48 41 - 52 57


Öffnungszeiten

Ganzjährig von 10 - 17 Uhr
 

Das Schifffahrtsmuseum NF ist ein recht »junges« Museum; weitere Räumlichkeiten sind umgebaut worden und zeigen Ihnen nun auf über 300 qm zusätzlicher Ausstellungsfläche zahlreiche und interessante Exponate aus der nordfriesischen Schifffahrtsgeschichte. 

Damit wird Ihnen ein attraktives Museum präsentiert; und dies nicht nur rein optisch, sondern auch mit modernem, multimedialem Video-Equipment werden Sie mit vielerlei Informationen zum Schifffahrtsmuseum NF versorgt, um Sie für die Geschichte der Schifffahrt in Nordfriesland zu begeistern.

MolenfeuerEine kleine Gruppe tatkräftiger, von der Seefahrt begeisterter Museumsmacher wird von zahlreichen Förderern unterstützt in dem Ziel, nordfriesische Schifffahrtsgeschichte zu veranschaulichen. Seit 1988 wird das Museum ständig ausgebaut.
In ausgewählten Themenbereichen werden alltägliche, doch für das Leben an der friesischen Küste typische Vorgänge und Entwicklungen dargestellt: Beginnend mit dem Schiffbau, dem Walfang und der Wattenfischerei ergeben sich vielfältige Einblicke in das Zusammenleben und -wirken der Küstenbewohner an Land wie auf See. So führte beispielsweise der Wunsch, die Seewege sicherer zu machen, zum ursprünglich privat organisierten Tonnen- und Bakenwesen. Heute hat das altehrwürdige »Commercium« der Stadt Husum andere Aufgaben - für Seekarten sowie Pricken, Tonnen und Leuchtfeuer sind staatliche Behörden zuständig. Ein Molenkopf-Feuer zur Sicherung der Hafenzufahrt, die Spitztonne aus Tönning von 1805, die 150 Jahre später vor Amrum geborgen wurde, oder die alten und neuen Seekarten künden von dieser Entwicklung. Historische Navigationsinstrumente gelten heute vielfach als »Nautiquitäten«. Sie prägen gemeinsam mit stürmischen Meeres- und Schiffsbildern die Vorstellungen verklärender Seefahrer-Romantik, die im Schifffahrtsmuseum NF durch zahllose »Realien«, also historische Dokumente und Belegstücke, korrigiert werden.

Im Ausstellungsprogramm gewinnt das vor drei Jahren geborgene Wrack des »Friesland-Schiffes« eine besondere Bedeutung, belegt es doch intensive Schiffsverbindungen zwischen den niederländischen und nordfriesischen Wattenküsten.

Spantenbau EiderschniggeVon einem handwerklichen Familienbetrieb in Eiche gebaut ist das Hinterschiff der Eiderschnigge, das die Tönninger Dawartz-Werft im Museum in eindrucksvollem, offenem Spantengerüst errichtete. Durch heissen Wasserdampf biegsam gemachte starke Eichenbohlen wurden über die stabilen Spanten gebogen und dort festgeschlagen. Auf dem Kielbalken ruht das sogenannte Kielschwein, das den Mast aufnimmt.

Einfache Maschinen wie Rollen und kraftsparende Taljen (Flaschenzüge) erleichtern die Arbeit am Ladebaum und beim Segeln. Ein spezieller Baum im Museum erlaubt es Kindern und Erwachsenen, auch selbst Hand anzulegen und die Arbeitserleichterung durch die Taljen zu erleben. Museum zum Anfassen!

Ein halbes Dutzend historischer Ankertypen, mächtige Propeller und verlorene Seitenschwerter zeigen die Fortschritte im Verständnis ebenso auf, wie die Schiffsmodelle und funktionstüchtigen Schiffsmotoren die Entwicklung von der Dampfmaschine über den Glühkopfmotor zur Turbine erkennen lassen.

Schifffahrtsmuseum NF - Wo nicht nur Seezeichen auf dem Trockenen liegen...
 
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