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Kunstwerke
aus der Zeit des 17. und 18. Jahrhunderts, darunter
der vom Eutiner Hofbildhauer Georg Moser (1713-1780) für
die Kirche in Oldenburg in Holstein 1777 gearbeitete
prächtige achtarmige Leuchter, werden ebenso gezeigt
wie die Darstellung der holsteinischen Landschaft, die
in der Malerei erst kurz vor 1800 beginnt. Ferner
werden Exponate von Künstlern, die in Ostholstein
lebten oder arbeiteten, gezeigt.
Im Obergeschoss wird
zunächst die historische Entwicklung des Südteils
des heutigen Kreises Ostholstein, der Bereich des früheren
Fürstentums Lübeck, des ehemaligen Landesteils Lübeck
des Großherzogtums und späteren Freistaates
Oldenburg (in Oldenburg) vorgestellt. Erst 1937 wurde
der Landesteil Lübeck als Kreis Eutin Teil der preußischen
Provinz Schleswig-Holstein.
Auf der gegenüberliegenden
Seite wird die Geschichte der Eutin-Lübecker
Eisenbahn, die 1873 den Betrieb zwischen Lübeck und
Eutin aufnahm, vorgestellt.
Es folgen
Ausstellungen zu den Themen "Maße und
Gewichte" mit der Darstellung der Maßeinheiten
vor und nach der Einführung des
Meter-Kilogramm-Systems und "Brandschutz"
mit der Feuerspritze der Gothendorf-Fassensdorfer
Feuerwehr von 1848, die von dem Eutiner Kupferschmied
Heyer angefertigt wurde.
Bürgerliches
Wohnen wird mit einer Zimmerausstattung aus der Zeit
um 1820 und mit einzelnen Möbelstücken gezeigt.
Ferner werden Zinngerätschaften dreier Eutiner
Zinngießermeister (zwischen 1750 und 1820) vorgeführt.
In weiteren Vitrinen sind Gegenstände, die von den
Eutiner Gold- und Silberschmieden gefertigt wurden, zu
sehen. Stockelsdorfer Fayencen beschließen den
Bereich des bürgerlichen Wohnens.
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