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Das
Ostholstein-Museum in Neustadt
i. H. befindet sich am Ende der Kremper
Straße im Kremper Tor und seinen Anbauten. Das
Kremper Tor ist das einzige erhaltene mittelalterliche
Stadttor Holsteins; anlässlich der Renovierung im
Jahre 1907 wurde der Treppengiebel zugefügt.
Ausstellungsschwerpunkte
sind Geologie und vor allem Archäologie
Holsteins, insbesondere des ostholsteinischen Raumes.
Archäologische Funde von Rentierjägerstationen aus
der Zeit des Mesolithikums bis zur deutschen
Kolonisation ab dem 12. Jahrhundert nach Chr. Geb.
verdeutlichen die Besiedlungsgeschichte Ostholsteins.
Daneben
werden Sammlungen zu den Bereichen Fischerei, Landwirtschaft
und Handwerk gezeigt. Andere Bereiche widmen sich der
Schleswig-Holsteinischen Erhebung 1848-1851,
ausgestellt sind neben Berichten und Karikaturen zu
den politischen Ereignissen ein Modell des 1850
gebauten Dampfkanonenbootes "von
der Tann", eines der ersten Schiffe, die
mittels einer Schraube angetrieben wurden.
Eine
besonderes Thema der deutschen Jahrmarktsgeschichte
stellt der Bänkelgesang
dar.
In den
beiden Räumen oberhalb der Tordurchfahrt des Kremper
Tores befinden sich ostdeutsche Heimatstuben mit
Erinnerungsstücken an Pommern, Ostpreußen und
Schlesien.
Angebaut an
das Kremper Tor ist das von der Stadt Neustadt i. H.
eingerichtete und betriebene Cap-Arcona-Museum
zum Gedenken an den Untergang der Häftlingsflotte am
3. Mai 1945 in der Lübecker Bucht vor Neustadt i. H..
Das
Ostholstein-Museum in Neustadt i. H. bietet für Schülerinnen
und Schüler der Klassenstufen 3 bis 13 unter dem
Titel "Leben
in der Vorzeit" ein spezielles museumspädagogisches
Angebot.
Die Abteilungen zur
Kultur- und Kunstgeschichte, insbesondere "Eutin
zur Goethezeit", Maße und Gewichte, Brandschutz,
bürgerliches Wohnen und Kunsthandwerk werden an dem zweiten
Standort des Ostholstein-Museums am Schlossplatz in Eutin gezeigt.
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