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Das IME sammelt, erhält
und interpretiert Objekte und Materialien, die für
Leben und Arbeit in der Industriezeit am Beispiel der
Stadt Elmshorn bedeutsam waren. Industrie und Alltag,
Arbeit und Leben sind eng miteinander verbundene
Bereiche, die auch unter frauenspezifischen, ökologischen
und multikulturellen Aspekten betrachtet werden, um
Fragen an die Geschichte aufzuwerfen.
Die
Museumspädagogik und die freiwillige Mitarbeit
engagierter Bürgerinnen und Bürger sind integrierte
Bestandteile der Museumsarbeit.
Auf vier Etagen
spiegelt sich der Wandel von Leben und Arbeit in der
Industriezeit am Beispiel der Stadt Elmshorn, die 1890
bis 1914 ihre Blütezeit als Industriestadt erlebte.
Museums-Attraktionen
Die Dampfmaschine kann vorgeführt werden.
Detailreiche Informationen zu den Museumsthemen sind
in großen Bilderbüchern, hinter Klappen und in Kästen
"versteckt".
Der Rundgang beginnt mit der Stechuhr - wer möchte,
kann hier seine "Arbeitszeit" im Museum
abstempeln. Die Dampfmaschine symbolisiert den
grundlegenden Wandel der Arbeit in der Industriezeit.
Ein Besuch in der Meisterbude bietet den Blick über
das gesamte Erdgeschoss.
Taubheit als Berufskrankheit
1855 war das Gründungsjahr der ersten Fabrik
Elmshorns, der "Mechanischen Weberei". Ein
automatischer Webstuhl zeigt die harten
Arbeitsbedingungen. Hier arbeiteten vor allem Frauen.
Von Milzbrand und Gestank
Die Lederindustrie war über einen langen Zeitraum der
größte Industriezweig Elmshorns. Die
Lederfabrikation benötigte viele Spezialmaschinen und
belastete die Umwelt stark.
1. Obergeschoss:
Produktion und Verkehr
Der dörfliche Handwerkerort Elmshorn entwickelte sich
mittels Hafen und Eisenbahnanschluß schnell zur
industriell geprägten Kleinstadt.
2.
Obergeschoss: Wohnen, Leben und Versorgung in den
1920-er Jahren
Sparherd, Henkelmann, Einwecktopf, Waschkessel...
- diese Alltagsgegenstände der mühseligen Hausarbeit
sind in den Arbeiterwohnküchen mit Waschküche,
Plumpsklo und Schweinestall zu entdecken.
3. Obergeschoss: Alltag in Trümmern
Die Flüchtlingsbaracke mit Strohmatratzen,
selbstgestrickter Kleidung aus Zuckersackwolle und
selbstgemachten Alltagsgegenständen inmitten
zerbombter Häuser kennzeichnet die schlechte
Versorgungslage am Ende des Zweiten Weltkriegs.
Kinderaktionsfläche
Den Abschluss der Ausstellung bildet die museumspädagogische
Aktionsfläche. Hier werden Themen gezeigt, die vor
allem Kinder interessieren. Zur Zeit ist hier das
Thema Schule zu sehen: alte Schulbänke,
Schiefertafeln, Lederranzen, ...
Mit der Gruppe ins
Museum - ein Anlass bietet sich immer:
- Betriebsausflug
- Radtour auf dem historischen Ochsenweg
- Ausflug mit dem Kegelclub, Sportverein, VHS-Kurs...
- Besuch der Familie, von Freundinnen und Freunden...
- als Programmpunkt bei Weiterbildungsmaßnahmen,
Schulungen, Fortbildungen, Sprachkursen...
Buchen Sie Ihre individuelle Führung durch das
Industriemuseum oder / und einen Stadtrundgang. Das
Programm wird jeweils auf das Interesse der Gruppe
abgestimmt.
Ein Gruppenbesuch ist nach Anmeldung auch außerhalb
der Öffnungszeiten möglich.
Ein Raum mit Sitzgelegenheiten ist die Fabrikkantine
im Erdgeschoss, bei schönem Wetter auch der
Museumshof.
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