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Industriemuseum Elmshorn

 

Industriemuseum Elmshorn


Industriemuseum Elmshorn
Catharinenstrasse 1
25335 Elmshorn

Tel.: 0 41 21 - 26 88 70
Fax: 0 41 21 - 26 88 72
Öffnungszeiten

Dienstag
Mittwoch
Donnerstag
Freitag
Samstag
Sonntag

Eintrittsspende : 2 €
Kinder freier Eintritt

14 - 17 Uhr
10 - 12 u. 14 - 17 Uhr
14 - 19 Uhr
14 - 17 Uhr
14 - 17 Uhr
10 - 12 u. 14 - 17 Uhr

 

Das Industriemuseum Elmshorn ist ein Ort der lebendigen kulturellen Auseinandersetzung, der eine breitgefächerte Öffentlichkeit anspricht. 

Das IME sammelt, erhält und interpretiert Objekte und Materialien, die für Leben und Arbeit in der Industriezeit am Beispiel der Stadt Elmshorn bedeutsam waren. Industrie und Alltag, Arbeit und Leben sind eng miteinander verbundene Bereiche, die auch unter frauenspezifischen, ökologischen und multikulturellen Aspekten betrachtet werden, um Fragen an die Geschichte aufzuwerfen.
LederfabrikationDie Museumspädagogik und die freiwillige Mitarbeit engagierter Bürgerinnen und Bürger sind integrierte Bestandteile der Museumsarbeit.

Auf vier Etagen spiegelt sich der Wandel von Leben und Arbeit in der Industriezeit am Beispiel der Stadt Elmshorn, die 1890 bis 1914 ihre Blütezeit als Industriestadt erlebte.

Museums-Attraktionen

Die Dampfmaschine kann vorgeführt werden.
Detailreiche Informationen zu den Museumsthemen sind in großen Bilderbüchern, hinter Klappen und in Kästen "versteckt".

Der Rundgang beginnt mit der Stechuhr - wer möchte, kann hier seine "Arbeitszeit" im Museum abstempeln. Die Dampfmaschine symbolisiert den grundlegenden Wandel der Arbeit in der Industriezeit. Ein Besuch in der Meisterbude bietet den Blick über das gesamte Erdgeschoss.

Taubheit als Berufskrankheit
1855 war das Gründungsjahr der ersten Fabrik Elmshorns, der "Mechanischen Weberei". Ein automatischer Webstuhl zeigt die harten Arbeitsbedingungen. Hier arbeiteten vor allem Frauen.

Von Milzbrand und Gestank
Die Lederindustrie war über einen langen Zeitraum der größte Industriezweig Elmshorns. Die Lederfabrikation benötigte viele Spezialmaschinen und belastete die Umwelt stark.

1. Obergeschoss: Produktion und Verkehr

Der dörfliche Handwerkerort Elmshorn entwickelte sich mittels Hafen und Eisenbahnanschluß schnell zur industriell geprägten Kleinstadt.

Arbeiterwohnküche2. Obergeschoss: Wohnen, Leben und Versorgung in den 1920-er Jahren

Sparherd, Henkelmann, Einwecktopf, Waschkessel...
- diese Alltagsgegenstände der mühseligen Hausarbeit sind in den Arbeiterwohnküchen mit Waschküche, Plumpsklo und Schweinestall zu entdecken.

3. Obergeschoss: Alltag in Trümmern


Die Flüchtlingsbaracke mit Strohmatratzen, selbstgestrickter Kleidung aus Zuckersackwolle und selbstgemachten Alltagsgegenständen inmitten zerbombter Häuser kennzeichnet die schlechte Versorgungslage am Ende des Zweiten Weltkriegs.

Kinderaktionsfläche
Den Abschluss der Ausstellung bildet die museumspädagogische Aktionsfläche. Hier werden Themen gezeigt, die vor allem Kinder interessieren. Zur Zeit ist hier das Thema Schule zu sehen: alte Schulbänke, Schiefertafeln, Lederranzen, ...

Mit der Gruppe ins Museum - ein Anlass bietet sich immer:

- Betriebsausflug
- Radtour auf dem historischen Ochsenweg
- Ausflug mit dem Kegelclub, Sportverein, VHS-Kurs...
- Besuch der Familie, von Freundinnen und Freunden...
- als Programmpunkt bei Weiterbildungsmaßnahmen, Schulungen, Fortbildungen, Sprachkursen...

Buchen Sie Ihre individuelle Führung durch das Industriemuseum oder / und einen Stadtrundgang. Das Programm wird jeweils auf das Interesse der Gruppe abgestimmt.

Ein Gruppenbesuch ist nach Anmeldung auch außerhalb der Öffnungszeiten möglich.

Ein Raum mit Sitzgelegenheiten ist die Fabrikkantine im Erdgeschoss, bei schönem Wetter auch der Museumshof.

Industriemuseum Elmshorn - Geschichten von Arbeit und Alltag
 
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