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Schon
Anfang des 20. Jahrhunderts bestand Interesse an der
Gründung eines Heimatmuseums. Aber erst 1975 gelang
es auf Initiative Hans Jessens, das Museum mit
finanzieller Unterstützung der Martin-Kruse-Stiftung
im bescheidenen Rahmen nicht genutzter Schulräume
einzurichten. Mit dem Umzug der Stadtverwaltung in
einen Neubau ergab sich die einmalige Chance, das alte
Rathaus als historischen Ort in einen Ort der Historie
umzuwandeln. Die Stadt restaurierte mit Unterstützung
des Landes Schleswig-Holstein das Gebäude und
richtete es 1987 als Museum ein.
Das alte Rathaus ist der
bedeutendste Profanbau der Stadt und zählt zu den
bemerkenswertesten Gebäuden seiner Art in
Schleswig-Holstein. Der Kernbau wurde Mitte des 15.
Jahrhunderts wohl als "Zeughaus" errichtet,
später mehrfach umgebaut und erweitert.
Besonders erwähnenswert ist der 210 m² große
Bürgersaal, der dem Rat der Stadt, den Gilden und
Zünften als Versammlungssaal diente, aber auch für Gerichtsverhandlungen
und Hochzeitsfeste genutzt wurde.
Heute
werden hier Dokumente der Stadtgeschichte gezeigt, die
einen Überblick von den Anfängen bis in die
Gegenwart geben. Modelle und Ansichten
veranschaulichen die Stadtentwicklung.
Daneben gegen kleinere Ausstellungseinheiten Einblicke
in die Wohnkultur des 19. und
20. Jahrhunderts sowie zur Kultur- und
Wirtschaftsgeschichte der Stadt.
Darüber hinaus bietet das Museum Eckernförde
folgende Ausstellungen :
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Crisebyer und Eckernförder
Fayence-Manufaktur
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Tag von Eckernförde
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Arbeitswelt -
Fischverarbeitungsindustrie
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Badeleben
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Nationalsozialismus
/ Nachkriegszeit
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Elektrosammlung Wesnigk
Zwei Räume im
Erdgeschoss sind wechselnden Ausstellungen
vorbehalten. Den Schwerpunkt bilden die
schleswig-holsteinische Gegenwartskunst, moderne
Keramik sowie Themen der Stadt- und der
Kulturgeschichte.
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