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SH-Lotse - Aktivitäten -  Sehenswürdigkeiten - Marine-Ehrenmal
 

Marine-Ehrenmal Laboe

 

Marine-Ehrenmal
Die weithin sichtbare Silhouette seines 85 Meter über der Ostsee aufragenden Turms prägt das Gesicht der Kieler Außenförde. Zwei Fahrstühle oder 341 Stufen führen zu einer Aussichtsplattform, von der aus sich ein einzigartiger Rundblick über Land und Meer öffnet.


Marine-Ehrenmal

24235 Laboe


Eintrittspreise
Erwachsene
Jugendliche 6-17 Jahre
Soldaten in Uniform
Soldaten in Zivil (Ausweis)
Gruppen ab 15 Personen
Erwachsene
Jugendliche 6-17 Jahre
Familienkarte
2 Erwachs./2 Kinder u. mehr
2,80 €
1,80 €
1,50 €
1,50 €

2,30 €
1,50 €

8,30€
Öffnungszeiten
16. Oktober - 15. April
täglich 09.30 - 16.00 Uhr
16. April - 15. Oktober
täglich 09.30 - 18.00 Uhr
 

Ursprünglich dem Gedächtnis der im Ersten Weltkrieg gefallenen Angehörigen der Kaiserlichen Marine gewidmet, wurde das Ehrenmal nach erneuter Übernahme durch den Deutschen Marinebund am 31. Mai 1954 zur Gedenkstätte für die auf den Meeren gebliebenen Seeleute aller Nationen und zugleich zum Mahnmal für eine friedliche Seefahrt auf freien Meeren gewidmet.

1939-1945 starben 120.000 Angehörige der KriegsmarineBei 5,7 Hektar Gesamtfläche – nahezu der Größe von acht Fußballfeldern – gehören zu der Anlage neben dem markanten Turm eine unterirdische Gedenkhalle, ein Dokumentationszentrum mit zahlreichen Schiffsmodellen und anderen marine- und schifffahrtsgeschichtlichen Exponaten sowie eine 7000 Quadratmeter große, mit Wesersandstein belegte Freifläche.

Mit der Aufstellung des Weltkrieg-II-U-Bootes "U-995" als ein historisch-technisches Museum im März 1972, bei dessen Besichtigung der Besucher Härte, Leid und Schrecken von Seekriegseinsätzen hautnah nachempfinden kann, wurden Gedanken und Ziele der Erbauer des Marine-Ehrenmals ergänzt.

Die Planung des auf dem Gelände eines früheren Panzerturms erbauten Denkmals geht auf das Jahr 1925 zurück. Am 30. Mai 1936 wurde es nach fast siebenjähriger Bauzeit eingeweiht. Runde 700.000 Reichsmark – überwiegend aus Spenden von Mitgliedern der Marinevereine und der Marineoffiziervereinigung stammend – waren in den 30er Jahren in den Bau geflossen, der heute zu den wenigen architektonischen Beispielen des Expressionismus zählt.

EhrenhalleIn den zurückliegenden Jahren wurde die Anlage erneut einer umfassenden Renovierung unterzogen – angefangen mit einem neuen Belag der Freifläche und endend mit der notwendig gewordenen Sanierung und Neuverfugung des geklinkerten Turms. Die dafür erforderlichen Finanzmittel in Höhe von nahezu 4,5 Millionen DM wurden aus Eintrittsgeldern und Mitgliedsbeiträgen aufgebracht sowie aus Spenden, die über die Hälfte des Gesamtbetrages ausmachten. Öffentliche Gelder standen nicht zur Verfügung.

Parallel zu den baulichen Maßnahmen erfolgte in enger Zusammenarbeit mit kompetenten Historikern eine sorgfältige Überprüfung inhaltlicher Aussagen des Ehrenmals, um unter Wahrung historischer Zusammenhänge missverständliche Darstellungen zu präzisieren und die Gesamtaussage in würdig angemessener Form zu aktualisieren. In diesen noch nicht abgeschlossenen, sondern auch in Zukunft einem stetigen Wandel unterliegenden Prozess fällt auch die 1996 erfolgte Einrichtung von Gedenkstätten für die Deutsche Marine und die Zivile Schifffahrt.

Technische Angaben:

Größe des Ehrenmalgeländes

5,7 ha

 

 

 

Höhe des Turmes über der Ostsee

85 m

Länge des Heimatwimpels im Turm

49 m

Höhe des Turms vom Fuß

72 m

 

Durchmesser der Gedenkhalle

27 m

Zahl der Treppenstufen

341

Höhe der Gedenkhalle

6 m

Zahl der Aufzüge

2

 

Länge der historischen Halle

64 m

Höhe des Aufzugschachtes

63 m

Höhe der historischen Halle

4 m

Gesamtlänge der Aufzugseile

1632 m

 

Länge des Ehrenhofes

65 m

Geschwindigkeit der Aufzüge

1,05 m/sec

Breite des Ehrenhofes

85 m

 
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