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Ursprünglich dem Gedächtnis
der im Ersten Weltkrieg gefallenen Angehörigen der
Kaiserlichen Marine gewidmet, wurde das Ehrenmal nach
erneuter Übernahme durch den Deutschen Marinebund am
31. Mai 1954 zur Gedenkstätte für die auf den Meeren
gebliebenen Seeleute aller Nationen und zugleich zum
Mahnmal für eine friedliche Seefahrt auf freien Meeren
gewidmet.
Bei
5,7 Hektar Gesamtfläche – nahezu der Größe von acht
Fußballfeldern – gehören zu der Anlage neben dem
markanten Turm eine unterirdische Gedenkhalle, ein
Dokumentationszentrum mit zahlreichen Schiffsmodellen
und anderen marine- und schifffahrtsgeschichtlichen
Exponaten sowie eine 7000 Quadratmeter große, mit
Wesersandstein belegte Freifläche.
Mit der Aufstellung des
Weltkrieg-II-U-Bootes "U-995" als ein
historisch-technisches Museum im März 1972, bei dessen
Besichtigung der Besucher Härte, Leid und Schrecken von
Seekriegseinsätzen hautnah nachempfinden kann, wurden
Gedanken und Ziele der Erbauer des Marine-Ehrenmals ergänzt.
Die Planung des auf dem
Gelände eines früheren Panzerturms erbauten Denkmals
geht auf das Jahr 1925 zurück. Am 30. Mai 1936 wurde es
nach fast siebenjähriger Bauzeit eingeweiht. Runde
700.000 Reichsmark – überwiegend aus Spenden von
Mitgliedern der Marinevereine und der
Marineoffiziervereinigung stammend – waren in den 30er
Jahren in den Bau geflossen, der heute zu den wenigen
architektonischen Beispielen des Expressionismus zählt.
In
den zurückliegenden Jahren wurde die Anlage erneut
einer umfassenden Renovierung unterzogen – angefangen
mit einem neuen Belag der Freifläche und endend mit der
notwendig gewordenen Sanierung und Neuverfugung des
geklinkerten Turms. Die dafür erforderlichen
Finanzmittel in Höhe von nahezu 4,5 Millionen DM wurden
aus Eintrittsgeldern und Mitgliedsbeiträgen aufgebracht
sowie aus Spenden, die über die Hälfte des
Gesamtbetrages ausmachten. Öffentliche Gelder standen
nicht zur Verfügung.
Parallel zu den
baulichen Maßnahmen erfolgte in enger Zusammenarbeit
mit kompetenten Historikern eine sorgfältige Überprüfung
inhaltlicher Aussagen des Ehrenmals, um unter Wahrung
historischer Zusammenhänge missverständliche
Darstellungen zu präzisieren und die Gesamtaussage in würdig
angemessener Form zu aktualisieren. In diesen noch nicht
abgeschlossenen, sondern auch in Zukunft einem stetigen
Wandel unterliegenden Prozess fällt auch die 1996
erfolgte Einrichtung von Gedenkstätten für die
Deutsche Marine und die Zivile Schifffahrt.
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Technische Angaben: |
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Größe des
Ehrenmalgeländes
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5,7 ha
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Höhe des
Turmes über der Ostsee
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85 m
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Länge des
Heimatwimpels im Turm
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49 m
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Höhe des
Turms vom Fuß
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72 m
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Durchmesser
der Gedenkhalle
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27 m
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Zahl der
Treppenstufen
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341
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Höhe der
Gedenkhalle
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6 m
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Zahl der Aufzüge
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2
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Länge der
historischen Halle
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64 m
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Höhe des
Aufzugschachtes
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63 m
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Höhe der
historischen Halle
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4 m
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Gesamtlänge
der Aufzugseile
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1632 m
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Länge des
Ehrenhofes
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65 m
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Geschwindigkeit
der Aufzüge
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1,05 m/sec
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Breite des
Ehrenhofes
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85 m
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